Brandschutzhelfer

  • Warum Brandschutzhelfer unverzichtbar sind!

    Brände gehören zu den häufigsten Gefahren im betrieblichen Alltag. Sie entstehen oft unerwartet  durch technische Defekte, menschliche Fehler oder unerkannte Risiken im Arbeitsumfeld. Im Ernstfall entscheiden wenige Sekunden darüber, ob ein Entstehungsbrand kontrolliert bleibt oder sich zu einem Großschaden entwickelt. Genau hier kommen Brandschutzhelfer ins Spiel.

    Unternehmen sind verpflichtet, eine ausreichende Anzahl an Brandschutzhelfern zu benennen. Die gesetzliche Quote liegt bei mindestens 5 % der anwesenden Beschäftigten, abhängig von Schichtmodellen, Abwesenheiten und individuellen Gefährdungen. Brandschutzhelfer übernehmen im Notfall wichtige Aufgaben: Sie erkennen Gefahren frühzeitig, leiten erste Maßnahmen ein, unterstützen bei der Evakuierung und sorgen dafür, dass Mitarbeitende sicher und strukturiert handeln.

    Der DRK Kreisverband Ostholstein‑Plön e.V. bietet eine praxisorientierte Ausbildung, die sich an den Vorgaben der DGUV‑Vorgaben 205‑023 und der Technischen Regel für Arbeitsstätten ASR A2.2 orientiert. Die Schulung vermittelt nicht nur theoretisches Wissen, sondern vor allem die Fähigkeit, im Ernstfall ruhig, überlegt und wirksam zu handeln.

    Mit dieser Qualifikation stärken Unternehmen ihre Sicherheitskultur, erfüllen gesetzliche Anforderungen und reduzieren Haftungsrisiken.

  • Inhalte der Ausbildung

    Die Ausbildung zum Brandschutzhelfer umfasst ein breites Spektrum an Themen, die sowohl grundlegende als auch betriebsspezifische Aspekte des Brandschutzes abdecken. Die Teilnehmenden erhalten ein fundiertes Verständnis über das Entstehen von Bränden, die Wirkung von Löschmitteln und die richtige Vorgehensweise im Notfall.

    Theoretische Grundlagen

    • Verbrennungsprozesse: Wie Feuer entsteht, welche Faktoren es begünstigen und wie Löschvorgänge funktionieren.
    • Brandursachen: Von elektrischen Anlagen über heiße Oberflächen bis hin zu brennbaren Stoffen.
    • Betriebliche Gefahrenquellen: Analyse typischer Risiken in Produktion, Lager, Verwaltung und Dienstleistung.
    • Brandschutzordnung nach DIN 14096: Aufgaben, Verantwortlichkeiten und organisatorische Abläufe im Betrieb.
    • Alarmierungswege und Kommunikationsmittel: Wie Mitarbeitende schnell und eindeutig informiert werden.
       

    Praktische Inhalte

    • Brandklassen A–F: Welche Stoffe wie brennen und welche Löschmittel geeignet sind.
    • Feuerlöscheinrichtungen: Aufbau, Funktion und Einsatzbereiche von Feuerlöschern, Wandhydranten und weiteren Einrichtungen.
    • Gefährdungen im Brandfall: Rauchentwicklung, Atemgifte, Wärmestrahlung, mechanische Risiken.
    • Besondere betriebliche Risiken: Metall‑ und Fettbrände, elektrische Anlagen, hohe Brandlasten.
    • Löschen von Personen: Vorgehensweise, Sicherheit und Grenzen der eigenen Handlungsmöglichkeiten.
    • Realitätsnahe Löschübung: Einsatz von Handfeuerlöschern und Simulationsgeräten, um das Gelernte praktisch zu festigen.

    Die Kombination aus Theorie und Praxis sorgt dafür, dass Teilnehmende nicht nur wissen, was zu tun ist, sondern auch wie sie es sicher, effektiv und mit spürbarer Routine im betrieblichen Alltag umsetzen.

  • Für wen eignet sich die Ausbildung?

    Die Brandschutzhelfer‑Ausbildung richtet sich an alle Unternehmen, die gesetzlich verpflichtet sind, Brandschutzhelfer zu benennen. Sie ist branchenübergreifend relevant und bietet einen klaren Mehrwert für Betriebe jeder Größe.

    Zielgruppen:

    • Industrie & Produktion: Maschinen, elektrische Anlagen und hohe Brandlasten erfordern geschulte Mitarbeitende.
    • Handwerk & Gewerbe: Umgang mit Werkzeugen, Hitzequellen und brennbaren Materialien.
    • Logistik & Lager: Gefahrstoffe, Verpackungsmaterialien und große Lagerflächen.
    • Büro & Verwaltung: Elektronik, Serverräume und hohe Personenanzahl.
    • Öffentliche Einrichtungen: Schulen, Kitas, kommunale Gebäude und soziale Einrichtungen.
       

    Ihr Nutzen
    Unternehmen profitieren mehrfach von der Ausbildung:

    • Erfüllung gesetzlicher Vorgaben und DGUV‑Vorgaben
    • Erhöhte Sicherheit für Mitarbeitende und Besucher
    • Reduzierung von Haftungsrisiken und Schadenspotenzial
    • Klar strukturierte Abläufe im Notfall
    • Zertifikat als anerkannter Qualifikationsnachweis
    • Stärkung der betrieblichen Sicherheitskultur
    • Deutschlandweit anerkannt und einsetzbar


    Brandschutzhelfer tragen dazu bei, dass im Ernstfall Ruhe bewahrt wird und Maßnahmen zielgerichtet erfolgen. Das schützt Menschenleben und minimiert Schäden.

  • Ablauf, Umfang & Formate

    Die Ausbildung ist kompakt, effizient und praxisorientiert für einzelne Mitarbeitende als auch für ganze Teams aufgebaut.

    Umfang:
    Der Lehrgang umfasst ca. 4-5 Unterrichtseinheiten á 45 Minuten.
    Die Inhalte werden verständlich, anschaulich und praxisnah vermittelt.
    Geeignete Kleidung und festes Schuhwerk werden benötigt.


    Formate:

    • Offener Präsenzlehrgang: Ideal für einzelne Teilnehmende oder kleine Gruppen.
    • Inhouse-Schulung: Individuell planbar, direkt im Unternehmen bereits ab 4 Personen.
    • Flexible Terminvereinbarung: Anpassbar an Schichtmodelle und betriebliche Abläufe.
       

    Inhouse-Schulung:
    Durch unsere Inhouse-Schulung schaffen wir eine effiziente und wirtschaftlichste Lösung, damit Firmenprozesse ungestört weiterlaufen können. Fahrzeiten und Reisekosten werden gespart und ihre Mitarbeiter/innen absolvieren die praktische Feuerlöschübung direkt auf ihrem Firmengelände, abgestimmt auf Ihre spezifischen Brandgefahren. Bei Inhouse-Schulungen sollten die Örtlichkeiten den Lehrgang optimalerweise unterstützen.


    Praxis im Mittelpunkt:
    Ein zentraler Bestandteil ist die praktische Löschübung. Die Teilnehmenden lernen den sicheren Umgang mit Feuerlöschern, üben das richtige Vorgehen bei Entstehungsbränden und erleben realistische Szenarien mit Simulationsgeräten. Diese Erfahrung schafft echte Handlungssicherheit – weit über theoretisches Wissen hinaus.


    Preis:

    • Präsenzlehrgang: 110,00 € pro Person
    • Externe Gruppenschulung: gemäß individuellem Angebot

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